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Die Farben Afrikas – Kunstprojekttage an der Evangelischen Grundschule St. Katharina Frankenberg

Drei aufregende, einzigartige, überaus freudige, stellenweise auch kräftezehrende Wochen liegen hinter den SchülerInnen, Lehrern und Hortnern. In dieser Zeit tauchten sie in eine unbekannte Welt ein und ließen sich durch das Künstlerpaar Frances und Everett Duarte sowie ihrer Kunstlehrerin Franziska Viertel auf eine spannende Kunstreise in die Weiten Afrikas entführen. Die Kinder spürten nicht nur die Anziehungskraft, die diesen Kontinent umgibt, sondern sie lernten spielerisch etwas über Perspektive, Proportionen und ästhetische Gestaltung. In den vielfältigen Arbeitsschritten erlebten die SchülerInnen wie wichtig, innere Ruhe, Geduld und kreative Lösungsansätze sind, wenn es einmal nicht so gelingt wie gedacht. Die Kinder besannen sich auf ihre Fähigkeiten, lernten diesen zu vertrauen und wuchsen nicht selten auch ein Stück über sich hinaus.

Den krönenden Abschluss der Kunstprojekttage bildete die Vernissage in der St. Aegidienkirche zu Frankenberg.  Nach einer kurzweiligen und informativen Begrüßungsrede durch die Organisatorinnen Franziska Viertel und Frances Duarte, präsentierten  die Schülerinnen und Schüler ihre fantasievollen Bilder und Collagen, ausdrucksstarken Masken sowie ihre beeindruckenden Skulpturen. Ausgewählte Kinder jeder Klassenstufe erklärten die Kunstwerke sowie die angewandten Techniken dem interessierten Betrachter. Einige Drittklässler übernahmen mit ihren Klassenlehrerinnen die Verköstigung der anwesenden Gäste. Der Besucheransturm und die positive Resonanz an diesem Nachmittag waren nicht nur für die Kinder überwältigend und ließen so manche stressige Vorbereitungsminute vergessen. Auch an den zwei darauffolgenden Tagen besuchten viele Kinder und Erwachsene die Ausstellung, manche bereits auch zum 2. Mal.

Ein großer Dank gilt den ortsansässigen Firmen Kunze & Sohn, KWS Partner GmbH und Uhlemann & Lantzsch GmbH, die die Schule bei ihren Projekten bereits in der Vergangenheit unterstützt haben. Frau Köhler und Frau Canzler gilt ein besonderer Dank für das Organisieren der Gipsbinden, die die Kinder für das Herstellen der Masken benötigten. Ein herzlicher Dank geht auch an die Familien, die einen leckeren Kuchen für die Vernissage gebacken haben sowie allen anderen fleißigen Helfern.