Als die Tage wieder kürzer und die Abende kühler wurden, die Sonne fühlbar ihre Kraft verlor, näherte sich auch für die 2. Klasse der Evangelischen Grundschule Frankenberg der Herbst.
Um die farbenprächtige und schillerende Jahreszeit einzuläuten, gestalteten die Schüler der 2. Klasse mit ihrer Lehrerin eine Werkstatt unter dem Thema „Meine Heimat“. Neben den Lehrplaninhalten sorgten auch die Interessen der Kinder für eine abwechslungsreiche Vielfalt der Angebote.
Die Kinder gingen auf Spurensuche in die Vergangenheit und erkundeten alte Straßennamen sowie Plätze und Gassen, entdeckten kulturhistorische Objekte und entwickelten daraus eigene Vorstellungen von ihrem Lebensraum. Sie erarbeiteten in Partnerarbeit die Vielzahl an medizinischen Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten sowie kulturellen Stätten in ihrem Heimat- und Schulort und stellten sie im Anschluss der Klasse vor. Höhepunkt dieser Ausarbeitungen war die Erstellung eines Heimatbuches, welches in den folgenden Schuljahren ergänzt werden kann und anschließend in gebundener Form eine ansprechende Ergebnissicherung darstellt. Am dritten Tag der Werkstattwoche, begaben sich die SchülerInnen in das nähere Umfeld Frankenbergs und erkundeten, unter der Leitung von Herrn Pfarrer Mögel und Frau Christiane Schönherr, die kleine, idyllisch gelegene Dorfkirche in Langenstriegis. Die Kinder erforschten unter anderem spielerisch die Unterschiede dieser kleinen Kirche mit der Frankenberger Stadtkirche und lauschten gespannt den Ausführungen Pfarrer Mögels.
Kinder nehmen ihren Wohn-und Schulort gefühlsmäßig ganz unterschiedlich wahr. In dieser Werkstatt lernten die Kinder der 2. Klasse ihren Schulort, als Lebens-, Wohn-, Lern-, Sozial- und Spielort kennen und setzen sich mit ihm aktiv auseinander. Sie fanden einen sprachlichen und darstellenden Ausdruck für ihr Heimatgefühl.
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